Kinsey Institute

Traumatic Stress Research Consortium

TRAUMA STRESS FORSCHUNG

Warum brauchen wir Forschung zu traumatischem Stress?

Vernachlässigung, schwere Krankheiten, Unfälle, Gewalt und andere traumatische Stressoren beeinträchtigen die psychische und physische Gesundheit und gefährden die Fähigkeit der Überlebenden, intime Beziehungen aufzubauen und zu pflegen. Die Auswirkungen traumatischer Stressoren stellen eine enorme Belastung für die Überlebenden, ihr soziales Netzwerk, das Gesundheitssystem, die Arbeitswelt und die Gesellschaft dar.

Die Forschungsausrichtung des Konsortiums geht auf die Polyvagal-Theorie zurück, die von Prof. Dr. Stephen Porges entwickelt wurde. Die Polyvagal-Theorie erklärt, wie Bedrohungen das autonome Nervensystem in einen Verteidigungszustand versetzen können, der soziale Interaktionen und die Gesundheit beeinträchtigt.

Das Traumatic Stress Research Consortium hat mittlerweile mehr als 1000 Mitglieder weltweit. Diese Fachleute, welche mit Traumaüberlebenden arbeiten, beteiligen sich in unterschiedlichen Befragungen an der Forschungsinitiative zur Beschreibung von Traumafolgen und wie man diese überwinden kann.

PROJEKTZIEL

Wir unterstützen die Forschungsarbeiten mit dem Ziel die Folgen eines Traumas zu beobachten und zu dokumentieren, die neurophysiologischen Mechanismen zu verstehen, die durch Trauma gestört werden, Erkenntnisse und Instrumente für Kliniker und Klienten bereitzustellen und die Bewertung der Wirksamkeit von Interventionen zu ermöglichen.

Weitere Informationen unter Traumatic Stress Research Consortium.